Zirkuskurs Mai 2012

Kaum 3 Tage nach Erscheinen auf der Homepage war er auch schon voll! Das Interesse an dem Zirkuskurs mit Christoph Schade ist nach wie vor ungebrochen! So fanden sich also am Samstag die 10 -zum Teil weitgereisten- Teilnehmer in Rheinbach ein um zusammen neues zu erlernen und bekanntes zu verbessern!

 

 

 

alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Sabrina Paffrath

 


 

Ich glaube JEDER hat in diesem Kurs ganz neue Seiten und Vorlieben an seinem Pony entdeckt. So weiß ich zum Beispiel jetzt, dass mein Pony eine regelrechte “Kegelschwester” ist. Sie hatte soviel Spaß am Ballspielen…. Überhaupt merkte man von einer Arbeitseinheit zur nächsten, dass die Pferde immer mehr Spaß an der Sache bekamen, interessierter mitarbeiteten und neuen Dingen gegenüber aufgeschlossener wurden.

Besonders interessant fand ich wie die Pferde die es nicht kannten, sich im Laufe des Kurses gemacht haben, wie viel Vertrauen dabei entstanden ist, und das alle Pferde sich am Sonntag nachmittag auf das Kompliment einlassen konnten. Sensationell!!!!!

(Steffi)

 


Es hat wieder richtig Spaß gemacht und ich war sehr überrascht wieviel mein Pony noch konnte, Christoph hat uns viele Tips gegeben wie wir weiter machen können und auch ein paar Handgriffe gezeigt wie es besser klappen könnte!

(Sabrina)

 

1. Reichshofdistanz 2012

Nur eine Woche nach der Kleinen Maaswald Tour entschied ich mich recht kurzfristig mit Melody zur 1. Reichshof-Distanz zu fahren. Sabine und Sherano sollten dieses Mal mit dabei sein, um mit uns die 39 km mit Pulswertung zu reiten.

Also wurden mal wieder die Klamotten (gleicht immer einem Komplett-Umzug) im Eilverfahren ins Auto gepackt und es ging am Freitagabend nach Reichshof ins Oberbergische. Die Reichshof-Distanz war als Erstveranstaltung ausgeschrieben. Erstveranstaltungen sind immer recht spannend, weil eigentlich niemand weiß wie viel Erfahrung und Können der Veranstalter hat. Ich denke jeder Distanz-Reiter hat schon so einige (leider nicht immer gute) Erstveranstaltungs-Erfahrungen gemacht. Also wollten wir uns mal überraschen lassen.

Leider mussten wir, aufgrund der Vollsperrung der A4, fast die Hälfte der Fahrtstrecke über eine Bundesstraße fahren, die aber eher einem gut ausgebauten Feldweg ähnelte. Endlich angekommen, wurden die Pferde im Eilverfahren ausgeladen, Paddock aufgebaut, mit Pferd an der Hand zur Meldestelle und dann direkt durch zum Tierarzt. Melody war, wie immer, fit. Sherano reagierte etwas empfindlich bei der Untersuchung des Rückens. Er war wohl noch verspannt von der etwas aufregenden Hinfahrt. Deshalb musste sich Sabine am nächsten Morgen vor dem Start nochmal beim Tierarzt melden.

Am nächsten Morgen war dann aber alles gut und wir konnten um 09.05 Uhr entspannt auf die Strecke gehen. Besonders angenehm war es, das die Veranstalterin die Starterliste vorab schon fertig hatte und immer nur 2 Starter zusammen auf die Strecke gingen.

(Fotos mit freundlicher Genehmigung vom Distanz-Check-Team)

Das Gelände war, typisch für´s Oberbergische, ziemlich anspruchsvoll mit vielen Auf- und Abstiegen, aber wunderschön. Vorbei ging es z. B. auch an der Wiehltalsperre (bekannt aus der Krombacher- Werbung). Hier muss ich auch ein RIESEN-LOB an die Veranstalterin Anja aussprechen: Die Markierung der Strecke sucht echt seinesgleichen. Unglaublich!!! Ich bin noch nie eine so gut markierte Distanz-Strecke geritten. Hut ab!!!

Nach einer reinen Reitzeit von 3:53 h kamen wir genau innerhalb der erlaubten Zeit im Ziel an. Bei den Pulsmessungen gingen dieses Mal alle gemessenen Werte aus Pause und Ziel mit in die Wertung. Melody hatte an diesem Tag anscheinend einen Einheits-Puls: Pause 48 / Pause 10 min.-Wert 40 / Ziel 48 / Ziel 10 min.-Wert 40. Für Melody nicht überragend, aber gut. Sherano lag bei den Pulswerten bei 56 / 46 / 56 / 60. Da hatte es dem Kerle doch im letzten Moment nochmal den Puls hochgejagt. Warum auch immer!

Die Nachuntersuchung lief für beide Pferde gut und auch Sherano´s Rücken war wieder viel besser.

Mit 98 Fehlerpunkten erreichten Sabine und Sherano bei der Siegerehrung von insgesamt 16 Startern dann den 4. Platz.

Melody deklassierte ihre „Pferde-Konkurrenz“ und raste mit nur 56 Fehlerpunkten auf Platz 1.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Anja und ihre vielen netten Helfer für die tolle Veranstaltung und das super Catering (insbesondere das Frühstück). Das war mal eine Erstveranstaltung, bei der man sich auf die 2. Ausfertigung freuen kann.

 

Maaswald Tour 2012

Am 19. Mai fand der Distanzritt „Kleine Maaswald Tour“ in Kaldenkirchen statt. Für Kirsten und Jannah sollte es der erste Ritt werden und so hatten wir die 42 km-Strecke genannt.

Am 18. Mai machten wir uns also auf die Socken nach Kaldenkirchen. Die Voruntersuchung bestanden beide Pferde mit Bravour, somit stand einem Start am nächsten Morgen nichts mehr im Wege.

Um 10.10 Uhr gingen wir als vorletzte Gruppe, zusammen mit zwei sehr netten Mitreitern – Nadine und Dirk – auf die Strecke. Wir hatten uns extra so weit hinten eingetragen, damit wir nicht so oft überholt werden und Jannah auch in Ruhe ihr Tempo finden kann. Was dann aber kam, damit hatten wir nicht gerechnet. Eigentlich ist die Strecke im Maaswald relativ gut markiert. Aber schon nach gut 300 Metern kamen uns ein bis zwei Gruppen, die vor uns gestartet waren, wieder entgegen, weil sie nicht wussten wo sie lang müssen. Und so nahm das Unheil seinen Lauf. Da diese Reiter uns auch nicht so unbedingt vorbei lassen wollten, haben sie dann vor uns immer wieder Gas gegeben und es ging im wilden Tempo durch den Maaswald. Nicht besonders schön für einen Anfänger.

Nach ca. 4 -5 km kam dann glücklicherweise der 1. Kontrollpunkt und der gesamte Tross von etwa 12 Reitern musste kurz anhalten um seine Startnummern anzugeben. Diesen Moment haben wir dann genutzt und haben uns aus dem Staub gemacht. Endlich nur noch zu viert, konnten wir dann in einem gemäßigteren Tempo weiter reiten. Aber nur solange, bis einer der überholten Starter wieder von hinten auf uns auflief und darum bat überholen zu dürfen (er käme mit unserem Tempo nicht zurecht). Genau diesen „netten Mitreiter“ haben wir dann vorbei gelassen, aber leider nicht zum letzten Mal gesehen. Diese Überholvorgänge widerholten sich dann nämlich noch ungefähr 10 x. Zwischendrin musste sich dieser Herr dann schon dumme Kommentare von uns anhören. Dazu kam ja noch das uns durch diese ständigen Überholmanöver immer das gleichmäßige Tempo ruiniert wurde und wir immer wieder durchparieren mussten, bis der gute Mann wieder außerhalb des Sichtbereichs der Pferde war. Also mal ehrlich: Wer den Weg alleine nicht findet, sollte sich eventuell mal an Diejenigen halten, die offensichtlich den Weg besser kennen, oder???

Bei Kilometer 36 sind wir dann auch noch dummerweise im vollen Tempo in eine „Radarfalle“ gerast und mussten dort ein paar Minuten warten, weil Jannah´s Puls bei 92 lag. Erlaubt sind nur 72. Aber nach 1 – 2 Minuten war ihr Puls dann schon wieder unten und es konnte weitergehen.

Kurz vorm Ziel haben wir uns dann mal richtig „breit“ gemacht und den Überholer nicht mehr vorbeigelassen. So sind wir dann wohlbehalten, nach gut 4 Stunden, im Ziel eingelaufen.

Die Nachuntersuchung war dann nur noch ein Kinderspiel, beide Pferde waren fit. Leider haben wir, aufgrund der ständigen Verzögerungen auf der Strecke, nur den 22. Platz erreicht. Aber die Hauptsache ist, das es Spaß gemacht hat und die Pferde gesund mit nach Hause gekommen sind.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Distanz Check Team

Einführungslehrgang Wanderreiten April 2012

 

Wenn Engel reisen …

Bei blauem Himmel und Sonnenschein haben wir uns am Samstagmorgen gut gelaunt im Hof der Schiefelsbacher Schmiede getroffen. Sieben fröhliche Reiter mit ihren Pferden haben sich auf den gemeinsamen Weg nach Bad Münstereifel Odesheim gemacht.

Unser Weg führte uns durch Furten, entlang an Bächen, durch Felder und Wälder. Auf halber Strecke hat uns Juliane mit Kaffee, kalten Getränken, belegten Brötchen und Äpfeln für die Pferde erwartet. Nach dem wir uns etwas gestärkt hatten, ging der Ritt weiter durch traumhafte Landschaften. Wir ritten am Radioteleskop in Effelsberg ganz nah vorbei,  durch Täler und grüne Wiesen bis wir nachmittags in Odesheim bei Julia und Lutz angekommen sind. Dort war für unsere Pferde schon alles vorbereitet und uns erwartete Kaffee und leckerer Kuchen. Die Pferde waren auf Paddocks mit saftigen Gras und wir in gemütlichen Wanderreitzimmern mit Blick auf unsere Vierbeiner untergebracht.

Nachdem wir den Nachmittag in der Sonne genossen haben, begann der nächste Morgen mit Nebel in den Tälern und einem sehr reichhaltigem Frühstück. Die Pferde haben sich gut erholt und waren zu Beginn des Rückweges etwas schneller unterwegs. Nach einer kleinen Pause und einigen schönen Stunden im Sattel sind wir am Nachmittag zufrieden zu Hause angekommen.

Es war ein rundum gelungenes Wochenende!

 

Fotos

Ausritt in der Wahner Heide 2012

Heute trafen wir uns dann in der Wahner Heide um das ganze mal schön per Pferd zu erkunden!

Insgesamt waren wir zu 9 Reitern, alle wohlgelaunt (ausser Ira, die dank der gesperrten Autobahn auf den letzten Drücker kam… gut dass wir gewartet hatten ..)

Damit kann ja wirklich keiner rechnen…

Regenmäntel mitführen führt jedenfalls zu bestem Reitwetter!

 

Zwischenzeitlich sprangen uns mal ein paar Esel an, dann eine Rotte wilde männliche Reiter, dann knatterten wir einige Runden über die “Rennbahn”, sprangen kurz mal in die Fluten

 


plantschen im Tümpel


der Chef

und enterten dann das “Bambi” , eine Ausflugsgaststätte mit Pferdeanbinder. Nach einer schnellen Limo und herrlichem Apfelkuchen von Helga gings weiter!


vor der Ost-West-Landebahn

Keine Ahnung was heute los war, jedenfalls gabs heute fast keine Flieger am Flughafen…  und das trotz Ferienende. Seltsam, dort so eine Stille zu haben

einer von nur 3 Fliegern, die wir heute gesehen haben…


Menschen haben wir auch nur wenige getroffen, da haben sich wohl doch viele von dem schlechten Wetterbericht abschrecken lassen.

Mir hat es jedenfalls super gefallen, alle Pferde waren sehr artig und die Gruppe sehr harmonisch!

Thementag: Karte Kompass GPS

Am 1. April haben wir uns morgens im gemütlichen Reiterstübchen getroffen, um uns mit dem trockenen Thema  Umgang mit Kompass, Karte und GPS zu beschäftigen.

Begrüßt wurden wir mit leckerem Kaffee und Brötchen. Mit spannenden Geschichten, tollen Bildern und viel Lachen hat Andrea uns in die Geheimnisse der Rittplanung eingeführt. Es ist erstaunlich, wie interessant und spannend eine Wanderkarte sein kann.
Es wurden viele Karten studiert, Erfahrungen ausgetauscht und Fragen beantwortet. Kompass und GPS getestet, in Gedanken die tollsten Wege geritten…
Nach einigen praktischen Versuchen bei strahlendem Sonnenschein und mit vielen Ideen im Kopf sind wir am Nachmittag glücklich nach Hause gefahren.

Das Thema war wirklich nicht trocken und die Vorfreude auf das, was da noch alles kommen mag, wurde von Stunde zu Stunde größer.

Claudia & Jürgen

 


 

Am 01.04.2012 trafen wir uns zum Lehrgang „Umgang mit Kompass, Karte und GPS“ im Reiterstübchen des Reitverein Schiefelsbacher Schmiede in Rheinbach.
Besonders habe ich mich über die Teilnahme auch von auswärtigen Reiterinnen gefreut,  da so auch neue Kontakte geknüpft werden konnten.

Ich persönlich bin in den Kurs mit folgender Erwartung gestartet :
„ Erklär mir das GPS und es wird mich und mein Pferdchen schon durch die wildesten und romantischen Strecken der Eifel führen!“.  Dieser Wunsch wurde mir voll erfüllt!!!
Allerdings erklärte mir nicht das GPS den richtigen Weg zum Wanderreiten  durch die Eifel, sondern Andrea und Monika mir ihrer  sehr gut vorbereiteten Fortbildung zum Thema Wanderreiten.
Wichtige theoretische Inhalte zum Umgang mit der Karte und Kompass, waren gespickt mit praktischen Tipps :
( z.B. „laminiert Eure Karten, sonst werden sie nass oder Schweizer Käse !“) und  Anregungen auf die man erst mal nicht kommt ( z.B. I-Phone, hat ja einen Kompass! Gut, legt diesen Kompass mal auf eine Karte und ihr könnt den Umkreis von 20 km nicht mehr erkennen!“). Diese Tatsache war mir nun überhaupt nicht im Traum eingefallen und ich bin froh, darüber dass man mit der altbewährten Technik immer noch am besten auf einen Wanderritt startet. Dann haben wir uns der Topographie der Karten gewidmet und sind zu dem Schluss gekommen, dass Karten um umgänglich sind, aber auch ihre Tücken haben!!
So sind zwar Brücken eingezeichnet, doch die eindruckvolle Fotosammlung von Andrea zeigte, dass Brücke nicht gleich Brücke ist! So kann es mal eine tolle befestigte Backsteinbrücke sein oder aber auch nur ein Brett oder eine Hängekonstruktion!!!
Monika würzte dann noch ihre Brückenerfahrungen aus dem Distanzsport dazu und ich entschloss mich erstmal Wege ohne Brückenüberquerungen zu wählen !!  Auch in der Eifel scheint es noch ungeahnte Abenteuer zu geben!

Nach einer praktischen Einweisung in die Kartenlesekunst, das GPS und die Ausrichtung des Kompasses endete der interessante Kurs viel zu schnell! Nun werden wir erstmal alleine unsere Erfahrungen sammeln und gerne unsere Erlebnisse bei einem „Auffrischungskurs“
( falls man wieder nach Hause zurück gefunden hat und nicht unfreiwillig den Lebensort in den Wald verlegen musste….)  vertiefen.

Vielen Dank an Andrea und Monika für den tollen Tag!!

(C) Irene und Uli

Ausritt in Brühl 2012

Am 11.3. fanden sich 7 (teilweise weitgereiste) Ausreitwillige am Birkhof ein, um die Gegend rund ums Phantasialand zu erobern! Für die 14,5 km der Nordrunde brauchten wir “nur” 2 Stunden. Das Wetter und der Boden waren (wie immer) ideal!

Anschliessend gab es noch eine kleine Stärkung, bevor alle wieder auf die Autobahn verschwanden!

(nicht im Bild: der Fotograf)

Chiron Springkurs 2012

Am 4./5. Februar 2012 fand bei uns ein CHIRON- Anfänger-Hallenspringkurs statt.

Der Kurs wurde vom Chiron Trainer Oliver Schmidt-Nechl geleitet.

Fotos von Samstag
Fotos von Sonntag

 

Auch wenn es wirklich doppellausigkalt war, so hatten wir doch ein tolles Wochenende. 9 Teilnehmer fanden sich bei echtem Winterwetter in Sürst ein. Wir bildeten 2 Gruppen, die dann täglich jeweils 2 Stunden am Stück ritten. So mussten die Pferde nur einmal warmgemacht werden und konnten direkt danach wieder nach Hause gebracht werden. Jeder wurde von Olli an seinem Kenntnisstand abgeholt und erhielt wertvolle Tipps fürs weiterkommen. So machte es gar nichts, dass der eine überhaupt noch keine Springerfahrung hat und der andere schon wesentlich weiter war.

Allen Teilnehmern hat es gut gefallen und sie werden sicher wieder dabei sein, wenn wir das ganze (spätestens 2013) wiederholen. Aber mal sehen, vielleicht schaffen wir noch ein Wochenende im Herbst…

 


 

Über Chiron:

 

Der „effektive leichte Sitz“ ist aber nicht nur für das Springen geeignet. Auch beim Einreiten junger Pferde kommt der Sitz zum Einsatz. Er verhindert nicht nur das zu frühe volle Einwirken des kompletten Reitergewichts auf den untrainierten Pferderücken, sondern hilft auch dem Reiter, die plötzlichen Kapriolen eines jungen Pferdes zu überstehen, ohne sich zu gefährden oder dem Pferd unangenehm in den Rücke zu fallen. Bei Korrektur von Pferden mit Schmerzen in der Rückenmuskulatur, meist durch zu frühes Einsitzen verursacht, kann der Sitz ebenfalls angewandt werden.
Ein im Rücken lockeres und kräftiges Pferd kann dann ohne Probleme im gestreckten Dressursitz weiter ausgebildet werden.

Das Gesamtergebnis dieser Ausbildungsmethode ist ein rittiges Pferd, das im Springen wie in der Dressur auf leichteste Hilfen anspricht und vor allem gelernt hat, im Parcours oder im Gelände möglichst selbständig verschiedene Aufgaben oder Hindernisse zu bewältigen.

Der Inhalt eines Chiron-Grundkurses setzt sich meistens aus folgenden Themen zusammen:

* Theorie über den Leichten Sitz
* Erlernen des effektiven leichten Sitzes (Springsitz)
* Anatomie, Psychologie und Innervation des Pferdes und Folgerungen für das Training.
* Rhythmusreiten, Vertrauensbildung
* Reiten über Cavaletti, In-and-Out Sprünge, Gassenreiten, usw.

Auf dieser Grundschule aufbauend, gibt es weitere Elemente, z.B.

* Rittigkeitsübungen, fliegende Galoppwechsel
* Parcoursreiten und Springen im Gelände

Jeder Chiron-Trainer wird seinen Kursaufbau den örtlichen Gegebenheiten (Halle oder Platz, vorhandene Hindernisse, etc.), den Kenntnissen von Pferd und Reiter sowie den Wünschen der Teilnehmer anpassen.

Der CHIRON-Stil ist für alle Pferderassen geeignet.

 

weitere Informationen auf der Homepage der Reitergemeinschaft Chiron

die Voltigruppe in Rheinbach

Was als lustiger Programmpunkt bei der Weihnachtsfeier des Vereins vor einigen Jahren begann, ist mittlerweile eine feste Institution geworden:
Die Voltigiergruppe des RV Schiefelsbacher Schmiede.

8 Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren trafen sich einmal in der Woche (Freitag nachmittag) zum gemeinsamen Voltigieren. Dazu zählte nicht nur der Spaß auf dem Pferd, sondern auch das Vorbereiten des Voltigierpferds und das gemeinsame Aufwärmprogramm für Pferd und Voltigierer.
Neben dem Voltigieren wurden gelegentlich auch andere gemeinsame Aktivitäten veranstaltet.
Zum Beispiel findet einmal im Jahr ein Ausflug zur Equitana nach Essen oder Neuss statt, an dem die Kinder teilnehmen können.
Zur Weihnachtszeit wurden gemeinsam Plätzchen gebacken, die dann beim Besuch des Nikolaus auch selbst wieder aufgefuttert wurden.

Infoabend Biomechanik

Infoabend zum Thema „Biomechanik—Anatomie verstehen—besser reiten
am 18. Juni 2010

Am 18. Juni fanden sich auf Einladung des RV Schiefelsbacher Schmiede e.V. ca. 50 Interessierte zum

Informationsabend mit Frau Dr. Camphausen ein.

Geplant war u.a. die Vorführung der DVD von Dr. Gerd Heuschmann „Stimmen der
Pferde“ mit anschließender Demonstration von Frau Dr. Camphausen am lebenden
Objekt sowie die Möglichkeit zur Diskussion  und Fragestellung.

Wegen diverser Schwierigkeiten mit der Technik (Beamer) wurde das Programm kurzerhand etwas umgestellt

und mit etwas Verspätung begann Frau Dr. Camphausen ihren Vortrag

Begonnen wurde also mit unserem „lebenden Objekt“ Barolo (Anglo-Araber), den uns freundlicherweise

Esther Raskopf (Vorstandsmitglied) zur Verfügung stellte. Frau Dr. Camphausen erläuterte den interessierten

Zuhörerinnen und Zuhörern die Muskelgruppen, die wichtig sind, damit das Pferd den Reiter ohne Schaden zu

nehmen tragen kann und zeichnete sie auf. Spannend war hier der Zusammenhang zwischen der Kopf-Hals-Position

und der Rückenmuskulatur. Frau Dr. Camphausen beantwortete die Fragen der Teilnehmer in aller Ausführlichkeit.

 

Bei dem im Anschluss gezeigten Film handelt es sich um eine komplexe 3D-Animation. Dadurch bestand Gelegenheit,

das „Film“-Pferd als 3D-Animation in seinem spezifischen Bewegungsablauf zu sehen und viele Dinge zu erkennen,

von denen wir im Vorfeld bereits im Vortrag von Frau Dr. Camphausen gehört haben.
Anhand der per  EDV aufgenommen Daten, wurden Bewegungsabläufe dargestellt. Das „Film“-Pferd war zu sehen

in stehender Position mit bewegendem Hals und Kopf und den anatomischen Auswirkungen dieser Bewegungen

auf Rücken und Hinterhand. Skelett- und Muskelzeichnungen wurden dadurch „lebendig“.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Frau Dr. Camphausen für den sehr informativen Vortrag und bei

unseren Gästen für die Geduld und das Verständnis für die Zeitverzögerung zu Beginn der Veranstaltung.